Seit einigen Monaten bin ich ein begeisterter Anhänger von Geocaching. Beim Geocaching handelt es sich um eine Art von elektronischer Schatzsuche, bei der man mit Hilfe eine Navigationssystems von anderen Menschen irgendwo in der Landschaft versteckte Schätze auffinden muss. Mittlerweile gibt es unzählige Varianten des Geocachings. Leider fehlt mir die Zeit, sie alle auszuprobieren, doch eine ganz spezielle Variante haben wir am letzten Woche mal ausprobiert: Wir sind nachts auf Schatzsuche gegangen! Da man bei völliger Dunkelheit natürlich nicht besonders viel sieht, benötigt man hierzu natürlich eine Taschenlampe. Zum Glück hatte ich noch eine alte Maglite Taschenlampe ganz weit hinten in meiner Garage gefunden, so dass wir uns mit der Mag-Lite den Weg durch die dunkle Nacht bahnen konnten. Wir hatten uns für eine Schatzsuche auf dem Land entschieden, da es in der Stadt aufgrund der beleuchteten Straßen und Häuser ja auch nachts in der Regel sehr hell ist. So hätten wir zwar keine Taschenlampe benötigt, doch wenn wir schon nachts losziehen, dann soll es auch wirklich dunkel sein, also war es gut, dass wir meine Maglite-Lampe dabei hatten.

Der Schatz war in einem kleinen, aber sehr dicht bewachsenen Waldstück versteckt, und dort unter den Bäumen war es wirklich so dunkel, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Ohne die Maglite hätten wir hier im wahrsten Sinne des Wortes echt im Dunkeln gestanden. Der Lichtstrahl der Taschenlampe war wirklich sehr hell, so dass wir trotz der Dunkelheit den Weg gut finden konnten. Die Schatten der Bäume nahmen durch den wackelnden Strahl der Maglite-Taschenlampe immer wieder neue Formen an und wenn die Fantasie mit einem durchging, sah man hinter jedem Baum ein furchteinflößendes Monster stehen. Irgendwann ließ der Schein der Lampe nach, und wir hatten schon Angst, dass wir in völliger Dunkelheit den Weg zurück zum Auto finden mussten, doch plötzlich schlug unser GPS-System an, was bedeutete, dass der Schatz ganz in unserer Nähe sein musste. Ich leuchtete mit der Maglite umher, und irgendwann sahen wir neben einer dicken Baumwurzel einen kleinen Steinhaufen. Und tatsächlich: Nachdem wir die Steine vorsichtig abgetragen hatten, fanden wir dadrunter eine kleine Dose mit dem Schatz. Als wir sahen, was sich in der Dose befand, brachen wir alle in schallendes Gelächter aus: Frische Batterien für unsere Maglite! So fanden wir wieder sicher den Weg durch den Wald zurück zum Auto! Eine tolle, lustige Idee, wie ich finde….