31 Mrz
Wer heute behauptet, dass die Gartenarbeit keinen besonders grossen Spass machen würde, der hat sich wohl schon sehr lange nicht mehr in den Fachmärkten oder Baumärkten umgesehen. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl an neuen und hochmodernen Spezialgeräten und Hilfsmittel für den Kleingärtner entwickelt und produziert. Da wird selbst für die zierlichste Frau die Arbeit extrem leicht. Aber auch im Bereich der Pflanzen und Samen wurde sehr viel entwickelt und geforscht, so dass das Pflanzen und Säen im Kleingarten heute kein besonders grosses Glückspiel mehr ist. Da sind nicht nur die kleinen erwachsenen Gärtner begeistert, auch die jüngere Generation hat ihren Spass daran, da alles relativ unkompliziert geworden ist. Wer das erst einmal miterlebt hat, wie aus einer kleinen Papiertüte mit Samen grosse und schöne Pflanzen werden, der kann dann wirklich nicht mehr behaupten, dass die Arbeit im Garten keinen besonderen Reiz hat. Wer da erstmals Feuer gefangen hat, wird von da an regelmässiger Besucher im Blumenfach- oder Baumarkt sein, um die neuesten Errungenschaften zu erwerben. Und wer nicht nur Interessen an Bepflanzungen hat, der kann natürlich auch genauso gut und bequem alles für den eigenen kleinen Gartenteich dort bestellen und kaufen. Ob mit kleinen oder grossen Fischen, oder aber nur mit schönen und einzigartigen Wasserpflanzen oder eben auch beides zusammen, das bleibt nun wirklich jedem einzelnen überlassen, für jeden wird etwas dabei sein. So sind die Gärten von einst mit den heutigen Gärten nicht mehr zu vergleichen, da es fast keine simplen Obst und Gemüseäcker mehr sind. Die Zeiten haben sich geändert.
29 Mrz
Wir waren eingeladen auf einer tollen Garten Party. Wir haben uns total über die Einladung gefreut. Es war ein wunderschöner Tag und alle auf der Party hatten gute Laune. Mir wurde nur ziemlich schnell schlecht, da mir leider die Bowle in Verbindung mit dem Sekt überhaupt nicht bekam. Schnell verschwand meine Freundin mit mir auf der Damen Toilette. Die Party war organisiert worden von Ihrem Chef. Und da meine Freundin noch keine bessere Hälfte, also einen Mann oder Freund hat, war sie so nett, mich mit zu nehmen. Aber leider machte sie mir Vorhaltungen über mein Benehmen. Es war ihr ganz offensichtlich peinlich mit mir so gesehen zu werden. Wenn es mir besser geht, wollte ich alles wieder gut machen. Doch leider tröstete das meine Freundin nicht. Außerdem hatte sie sich in ihren Arbeitskollegen verguckt. Der schaute auch schon die ganze Zeit zu ihr rüber. Sie sagte mir, dass sie unmöglich einfach von dieser Party gehen könne. Sie müssen bei ihrem Schwarm endlich „zuschlagen“ und diese Party im Garten sei die beste Gelegenheit dafür. Sie sagte, dass sie sich diese Chance nicht von mir kaputt machen ließe. Mir war das in diesem Moment aber leider total egal, denn mir war so schlecht, dass mein Kopf nur noch über der Toilettenschüssel etwas Halt fand. Als es mir wieder etwas besser ging, tat mein Hals sehr weh. Das lag wohl daran, dass mein Kop noch immer auf dieser Toilettenschüssel hing. Meine Freundin war aber leider nicht mehr da. Mir wäre es wahrscheinlich nicht anders gegangen. Sollte sie doch glücklich werden mit dem Typen!
27 Mrz
„Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, jede Erbse einen Knall“. Wenn dieser Spruch kommt, kam wahrscheinlich gerade ein Tönchen oder es war ein –hoffentlich nur kleiner- Knall zu hören. Der Eine empfindet es lustig, der Andere hat so seine Last damit, wenn sich Hülsen-
früchte nach dem Verzehr mehr oder weniger in Erinnerung bringen.
Obwohl Hülsenfrüchte zu den ältesten Kulturpflanzen gehören, werden sie hierzulande nicht mehr in großen Mengen verzehrt, dazu überwiegend als Konserve. Ich kann mich noch gut erinnern, wenn früher Erbsen- Bohnen- oder Linsensuppe gekocht wurde, dann nur aus frischen oder getrockneten Hülsenfrüchten. Man sollte es einmal selbst versuchen, es ist zwar etwas umständlich, denn die getrockneten Hülsenfrüchte müssen erst eingeweicht und dann lange gekocht werden, aber der Geschmack einer solchen Suppe ist mit dem Geschmack von Dosengemüse oder Dosensuppen einfach nicht zu vergleichen.
Hülsenfrüchte sind nicht nur wichtige Eiweißlieferanten für uns Menschen, sie sind auch für den Gärtner wertvoll. Sie reichern als Stickstoffsammler den Boden mit Stickstoff an, aktivieren das Bodenleben und bringen überdies noch Abwechslung in die Fruchtfolge.
Die Wurzelknöllchen dieser Leguminosen sammeln in ihren Wurzelknöllchen Stickstoff, den sie später an den Boden abgeben. Darum die abgeernteten Pflanzen nicht rausreißen, sondern abschneiden und die Wurzeln ruhig im Boden verrotten lassen. Dabei bleibt einiges an Stickstoff für nachfolgende Kulturen zurück.
Erbsen und Busch- oder Stangenbohnen sind jedem Gärtner geläufig. So manche Erbse schafft es von der Schote nicht bis in den Kochtopf, denn die Versuchung, die frische Schote zu öffnen und die Erbsen an Ort und Stelle roh zu essen, ist einfach zu groß. Was gibt es schöneres, als den Lohn der Arbeit in frischer Luft direkt zu geniessen.
26 Mrz
Wir freuen uns ja schon jetzt wieder auf die Garten Zeit. Obwohl jetzt gerade erst der Sommer vorbei ist, ist das schon wieder so. Bei uns gibt es ja leider auch keine schönen Winter mehr. Wenn dann endlich mal Schnee liegt, dann nicht für lange Zeit. Und der ist meistens einfach nur matschig, so dass man darin auch nicht herum tollen kann. Sofort sind die Klamotten total durch geweicht. Meistens ist es in unseren Breitengraden sehr grau in grau. Einfach nur nass und oft dann auch noch zu mild. Da schmeckt selbst der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt nicht. Das schmeckt doch nur gut, wenn es auch knackig kalt ist und es trocken ist. Aber leider hatten wir das in diesem Jahr noch nicht. Umso mehr sehnen wir uns nach dem Sommer und nach unserem Garten. Es gibt für meinen Mann und mich nichts Schöneres als in unserem Garten ein wenig Unkraut zu jäten. Jedes Jahr überlegen wir uns auf das neue wieder eine neue Idee, wie wir unseren Garten bepflanzen. Dann fahren wir zu allen in unserer Nähe befindlichen Garten Messen und gucken was es so neues auf dem Markt gibt. Wir vergleichen dann viel Preise von den Reklameblättern die uns so in das Haus fliegen und kaufen es dann beim günstigsten Anbieter. Am schönsten ist es dann natürlich wenn man dann alles fertig hat und das Endergebnis sehen kann. Denn erst dann kann man sagen, ob es einem auch gefällt. Aber es hat uns noch nie nicht gefallen. Es ist jedes Mal wunderschön.
25 Mrz
Wer einen Garten hat, hat es mit den organischen Abfällen ganz einfach, denn er kann sie kompostieren. In unserem Ort wird die Kompostierung von Garten- und Küchenabfällen sogar belohnt: man bezahlt eine geringere Gebühr für die Müllabfuhr.
Aber welche Methode wählt man, wenn man organische Abfälle kompostieren will. Da gibt es zum einen den klassischen Komposthaufen, der aber viel Arbeit macht, weil man ihn hin und wieder umsetzen muß und das braucht natürlich auch Platz. Oder greift man zu einem der von mehreren Herstellern angebotenen Schnellkomposter, die meistens aus Kunststoff bestehen und mit Styropor ausgekleidet sind. Da gibt es aber auch noch eine andere Möglichkeit, die sich besonders für kleinere Gärten oder für Gärten mit wenig Platz für einen Komposthaufen anbietet, nämlich die Wurmkiste. Ich selbst habe diese Methode ausprobiert und es hat funktioniert. Letztlich könnte man diese Kiste auch auf einem Balkon aufstellen.
Viel benötigt man nicht dazu, nur etwas handwerkliches Geschick, Holzlatten, ein paar Bretter –dafür sind auch ungehobelte Palettenbretter geeignet- und ein paar Nägel oder Schrauben. Aus diesem Material bauen wir uns eine Kiste. Die Größe spielt eigentlich keine große Rolle, man könnte sie zum Beispiel 100 cm lang, 50 cm breit und 40 cm hoch bauen. In den Boden sollte man ausreichend Löcher bohren und die Kiste etwas erhöht auf Backsteine stellen, damit für Drainage und Belüftung gesorgt ist. Nun brauchen wir nur noch Kompost-würmer, selbst gesammelt oder im Handel bestellt und ein Substrat aus Erde und organischem Material. Das alles in die Kiste gefüllt und die Würmer beginnen ihr Werk und können nun mit organischen Abfällen gefüttert werden. Besonders gern mögen die Tierchen Kaffeesatz.
Wenn man ausreichend gefüttert hat, darf man sich in ca. 4 Monaten über wunderschönen, dunklen und feinkrümeligen Humus freuen.
Auf eines sollte man noch achten: Unsere gefiederten Freunde fressen Würmer gern, daher nicht vergessen, die Kiste abzudecken.
24 Mrz
Fachwerk, Stein, Holz und Beton – das sind die üblichen Materialien für den Bau eines Hauses.
Ein Haus aus Stahl erinnert dagegen eher an Industrie-, Hallen-, Hoch- und Brückenbauten anstatt an ein privates Gebäude.
Ein Aspekt für das Haus aus Stahl ist die hohe Flexibilität. Die Konstruktion des Stahlbaus ist leicht und stabil. Wirtschaftlich gesehen bietet es den Vorteil, dass effizient vorgearbeitet werden kann. Alle vorgefertigten Teile lassen sich direkt auf der Baustelle schnell und präzise zusammensetzen. Das garantiert für eine kurze Bauzeit.
Aber was genau macht ein Haus aus Stahl so flexibel? Es ist der spätere Umbau. Während man bei anderen Baustoffen auf tragende Wände achten muss, die bei Veränderungen nicht entfernt werden dürfen, kann man sämtliche Stahlelemente versetzen und für die Ansprüche der Familie ändern.
Ein Haus aus Stahl kann aus drei Varianten bestehen: Rahmenbauweise, Ständerbauweise und Modulbauweise.
Die Rahmenbauweise ist die filigranste. Sie lässt viel Tageslicht zu in den Räumen, da die Rahmen nur noch mit großen Fensterfronten gefüllt werden.
Die Ständerbauweise lässt viel Eigenleistung zu. Vorgefertigte Konstruktionen werden direkt auf der Baustelle schnell und einfach zusammengefügt. Es steht für eine gesunde Bauweise, da schlechtes Wetter keine Auswirkungen auf die Baufeuchte hat. Das garantiert dann ein schnelles Beziehen des Eigenheims.
Eine noch kürzere Bauzeit bietet die Modulbauweise. Sämtliche Raumumrisse werden in der Halle vorgefertigt und nur noch direkt auf der Baustelle zusammengefügt. Jede Raumzelle lässt sich beliebig aneinander fügen.
Ein Haus aus Stahl steht für plastische Fassadengestaltung mit moderner, abwechslungsreicher Architektur, bietet geschickte Funktionen, Individualität und Ästhetik!
23 Mrz
In den aller meisten Familien teilen sich die Eheleute die anfallende Arbeit im und ums Haus auf. In den eher traditionellen Ehen ist meist die Frau für die Arbeit im Haus verantwortlich, und der Mann ist dafür dann für die Gartenarbeit und die Arbeiten am Haus zuständig und noch darüber hinaus auch noch für den Fuhrpark der Familie, nämlich das Familienauto, die Fahrräder oder Motorräder. Diese Arbeit erledigen die allermeisten Männer nicht nur einfach so, sondern blühen beim Pflegen und Tunen der Fahrzeuge so richtig auf. Da wird Samstag um Samstag gewaschen, poliert und repariert, dass die Ehefrauen nur so staunen oder aber genervt sind, da so viel Zeit dafür geopfert wird. Meist muss auch der Mann von Zeit zu Zeit an die übrige Gartenarbeit erinnert werden. Nicht, dass die Männer diese Pflichten nicht erledigen wollen, nur ist das Pflegen und Hegen des Autos die allerwichtigste Sache und somit die höchsten Priorität. Kann dann nun wirklich nichts mehr verschönert, getunt und poliert werden, begibt sich der pflichtbewusste Ehemann in den Garten. Ist er erstmal so richtig in Fahrt gekommen, wird auch dort recht schnell gehämmert, gebohrt und gesägt, bis etwas Neues, möglichst Großes entstanden ist, z. B. ein Gartenhäuschen. Die allermeisten Männer können sich einen eigenen Garten ohne Gartenhaus kaum mehr vorstellen. Aber nur allein ein Gartenhaus reicht den ehrgeizigen Männern nicht aus, es müsseb natürlich auch noch drumherum Pflanzen und Bäume gesetzt werden. In manchen extremen Fällen muss sogar auch noch ein kleiner Fischteich her. So entsteht neben dem Haus noch ein zweites kleines Reich, in dem er sich dann richtig wohl fühlt.
22 Mrz
Wenn jemand sich etwas Besonderes gönnen möchte, kauft er sich irgendwann einmal im Leben ein gutes Kaffee- und Essgeschirr. Und wenn es noch etwas mehr und auch Exquisites sein darf, kauft er auch noch gleich das passende Silberbesteck dazu. Doch kaum ist das Geschirr und das neue Besteck in Gebrauch genommen, stellt der ein oder andere auch mögliche kleine Nachteile fest. Denn das meist sehr teure und zerbrechliche Porzellan ist nicht immer etwas für Kinderhände bestimmt oder aber für eine ausgelassene Party zu gebrauchen. Zerbricht etwas, ist der Schmerz meist etwas grösser als bei billigeren Tellern und Tassen. Auch nicht immer ist die Geschirrspülmaschine die ideale Reinigungsmöglichkeit. Da kann dann schnell die Hausarbeit etwas mehr werden, wenn man dann wieder mit der Hand abspülen will beziehungsweise muss. Da ist das edle Besteck aus Silber zwar robuster und geht nicht so leicht kaputt, doch ganz ohne besondere Zuwendung geht es auch damit nicht. Nun behaupten die meisten Besteckhersteller, dass die modernen Silbermesser, -gabeln und -löffel nicht mehr so schnell anlaufen, doch eben nur nicht mehr ganz so schnell wie früher. Nach ein paar Wochen muss auch hier per Hand mit einem Silberputztuch das schwarz angelaufene Besteck wieder auf Hochglanz poliert werden. Auch diese Arbeit bedeutet einen Mehraufwand bei der Hausarbeit. Wem das alles zu viel und zu aufwendig erscheint, hat nur bedingt Recht, denn wer nicht nur das Besondere mag und darüber hinaus auch die guten alten Tischsitten pflegen möchte, kommt um ein tolles Geschirr und ein schön glänzendes Besteck nicht herum.
20 Mrz
Ist genügend Grundkapital vorhanden, so kann man einer Renovierung oder einem Hausbau ganz gelassen entgegensehen. Aber selbst erfahrene Hausbesitzer haben ihre Schwierigkeiten, den Überblick für die laufenden Kosten jeden Monat zu überblicken. Der Kredit und die Versicherungen für das Haus ist ein monatlicher Kostenpunkt, der viele in den Ruin treibt.
Das nötige Geld aus dem Eigenkapital oder dem Bausparvertrag zu ziehen, gelingt nur den wenigsten Bauherren. Zusätzlich wird eine Baufinanzierung oder Hausfinanzierung in Anspruch genommen. Man sollte sich dabei vorher im Klaren darüber sein, welche Art Baufinanzierung man abschließen möchte. In den Vertrag können Sonderzahlungen oder Sondertilgungen mit aufgenommen werden, sofern man vorhat, diese in Anspruch zu nehmen.
Die Kreditaufnahme ist ein langes Prozedere. Es muss errechnet werden, wieviel Miete zur Zeit gezahlt wird. Entspräche die Summe genau der Zurückzahlungs des Darlehns, so glauben viele Bauherren, dass sie es finanziell schaffen. Der Grund, warum trotzdem so viele Neubauten zwangsversteigert werden, liegt auf der Hand. Die Kosten für Versicherung und Nebenkosten wurden schlichtweg vergessen mit einzubeziehen.
Zum Teil gibt es Versicherungen rund um das Haus, die unerlässlich sind. Bei Baubeginn sollte man eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Sie kommt zum Einsatz, wenn sich ein Handwerker auf der Baustelle verletzt hat. Der Bauherr hat die Pflicht, seine Baustelle von Gefahrenquellen zu befreien. Er besitzt die Überwachungs- und Aufsichtspflicht. Das gelingt natürlich nicht immer. Sollten sich also Personen auf der Baustelle befinden, denen etwas zustößt, so kommt die Bauherrenhaftpflicht für den Personenschaden auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich jemand befugt oder unbefugt auf der Baustelle aufgehalten hat.
Die nächste wichtige Versicherung ist die Gebäudeversicherung. Sie kommt zum Tragen bei Schäden aus Brand, Blitzschlag, Explosion, Rohrbruch, Frost, Sturm, Hagel und weitere Elementarschäden.
Welche weiteren dauerhaften Kosten eines Hauses anfallen, muss intensiv mit der Bank und der Versicherung durchgegangen werden, damit man sich im Schadensfall nicht unterversichert fühlt!
18 Mrz
Im Sommer haben wir frisches Obst und Gemüse im Überfluss, im Winter sieht es mit heimischem Gemüse schon etwas anders aus. Natürlich bekommen wir heutzutage zu allen Jahreszeiten alles frisch, aber warum im Winter immer das aus anderen Ländern mit hohen Kosten und teilweise auch hohen Umweltbelastungen eingeführte Gemüse einkaufen, wenn auch unser Garten noch etwas hergibt. Es ist zwar nicht so, dass wir überhaupt nichts mehr im Garten hätten, denn Rosenkohl und Grünkohl schmecken eigentlich erst, wenn sie einmal Frost hatten und auch Weißkohl kann man zu leckerem vitaminreichem Sauerkraut verarbeiten. Nicht zu vergessen, die anderen milchsauer vergorenen Gemüse, ich denke da zum Beispiel an Schnippelbohnen. Jetzt zu dieser kalten Jahreszeit einen frischen grünen Salat zu haben, ist möglich. Dazu nehmen wir den leider nicht so weitläufig bekannten Winterportulak, der auch Winterpostelein genannt wird. Will man ihn beschreiben, kann man ihn vom Anbau her am ehesten mit dem Feldsalat vergleichen. Vom Aussehen her ähnelt er dem Löffelkraut. Die langstieligen Blätter sind dickfleischig und haben einen angenehmen leicht säuerlichen Geschmack. Aussäen kann man den Winterportulak ab Juli bis in den September hinein. Man kann den Winterportulak im Freien aussähen, ich habe aber immer das abgeerntete Kaltgewächshaus bevorzugt. Ernten kann man den Winterportulak dann mehrmals im Winter, indem man ihn einfach abschneidet. Schneidet man nicht zu tief, wächst er immer wieder nach. Im Frühjahr habe ich ihn dann einfach wachsen und blühen lassen. Er saamte sich dann immer wieder von selbst aus und im nächsten Winter hatte ich wieder meinen frischen, vitaminreichen Salat aus dem eigenen Gewächshaus.