25 Sep
Renault ist einer der größten Autokonzerne der Welt. Mit dem Renault Clio, dem Renault Twingo, Renault Modus oder Renault Laguna ist das Unternehmen auf internationalen Straßen dauerpräsent. Immer neue Entwicklungen und Modelle sorgen für frischen Wind im Renault Konzern.
Kreative, interessante und professionelle Werbung findet man selten. Vor einiger Zeit punktet Renault mit einem solchen Fernsehspot, und auch lange nach der Erstausstrahlung zieht der Spot mit unzähligen Zitaten und Parodien durch das Netz. Renault zeigt in diesem Spot keine atemberaubenden Landschaften, keine aufwendige Kamerafahrten vorbei an Natur und urbanen Leben. Renault versinnbildlicht seine Botschaft in einem Crashtest. Es geht um die Auszeichnung: „Sicherstes Auto“.
Neben einer Weißwurst und einem Stück Sushi wird ein Baguette im Crashtest getestet. Laut Renault steht die Weißwurst für Deutschland, das Stück Sushi für Japan und das Baguette für Frankreich, also für Renault. Die Weißwurst explodiert an der Testwand. Auch das Sushi hält dem Crashtest nicht stand. Einzig das Renault-Baguette wird etwas zusammengestaucht, hat aber keine weiteren Blessuren. Der Spruch dazu: „Die sichersten Autos kommen aus Frankreich.“
Renault schafft so einen gelungen und überraschenden Werbespot, in dem kein einziges Renault-Auto zu sehen ist. Als wir den Renault Werbespot das erste Mal gesehen haben, war der Überraschungseffekt natürlich noch am Größten. Doch auch jetzt noch gefällt mir der Spot ausgesprochen gut. Er ist kreativ, hebt sich von der Masse deutlich ab und überrascht einfach. Renault wurde hier wirklich von einer guten Agentur beraten.
Ich denke, dass Renault durch diesen Spot einen großen und deutlichen Imagesprung vollbracht hat. Besonders bei jungen Leuten wurde die Marke durch diesen Spot beliebter, der Konzern Renault wurde aufgewertet. Die aktuellen Werbespots von Renault sind nicht mehr allzu weit weg vom Mainstream. Während des Simpsons-Films ließ man die Familie in einem Renault sitzen und allerhand Quatsch machen. Aktuell ist aber nichts im Fernsehen, was mir im Kopf geblieben ist.